Donnerstag, 21. März 2019

Seoul again

Moin,
wir fliegen gleich nach Seoul. Wieder einmal nach knapp 10 Jahren, daher wird der Blog mal wieder aktiviert, zumal wir nicht viel vorhaben (außer essen und trinken). Anschließend gehts dann noch für eine gute Woche nach Japan zur Kirschblüte.
Erstmal packen.....

Samstag, 23. Januar 2016

Alice im Outback-Land

13.11-16.11


Aktuell befinden wir uns in Cairns, Queensland, DER Stadt im tropischen Norden Australiens. Hier sind wir gestern um 20.30 Uhr Ortszeit gelandet, nachdem wir dem trockenen Ostback entflohen sind. Hier ist es tropisch feucht und zur Begrüßung tröpfelt es heute morgen auch ein wenig. Aber zu den letzten Tagen:
Nach der Landung in Alice Springs schlug uns als erstes das trockene Klima entgegen. Bei Landung um ca. 11 Uhr Ortszeit hatten wir etwa 39° C. Der Flughafen von Alice ist winzig und total entspannt, so dass wir schnell unsere Rucksäcke schnappen und per Shuttle zum Hotel gebracht wurden. Dieses war für Wüstenverhältnisse ganz gut ausgestattet und verfügte auch über einen Pool, den wir dann später ausgiebig testeten.
Die Stadt hat ein bisschen was von Südstaaten-Romatik. Man hat das Gefühl, es müsste nur noch ein Heubüschel über den Weg fegen und jemand Mundharmonika spielen. Es gibt eine Einkaufsstraße für Touristen und mehrere klimatisierte Einkaufszentren, wo auch das Bild mit dem vom Kangaroos gezogenen Weihnachtsschlitten entstand. Auf den Straßen hatte
n wir dann erstmals Kontakt zu den Aboriginal People. Diese saßen entspannt im Park herum und schlenderten durch die Straßen. Manche fuhren mit zerbeulten Autos durch die Gegend. Auffällig war, dass viele übergewichtig schienen, allerdings vor allem am Körperstamm. Unserer Guide führte dies später dann auch auf die nicht an raffinierten Zucker angepasste Diät zurück. Diabetes sei wohl ein Hauptproblem unter der indigenen Bevölkerung Australiens.
Der erste Tag in der Wüste endete dann, wie so oft, im Pub. Montes war beschrieben als sehr kinderfreundlich und hatte einen großen Spielplatz. Als wir kamen startete grade das Pub-Quiz. Unseren Kangaroo-Burger musste man sich, nachdem die entsprechende Nummer auf der Anzeigetafel erschien, selbst abholen. Ebenso das äußerst leckere, frisch gezapfte Summer-Ale. Ein Träumchen.
Am nächsten morgen haben wir dann um 5.00 Uhr ausgecheckt und wurden um 5.30 Uhr von „The Rock“-Tour abgeholt, die uns empfohlen wurden. Der Guide, Mark, war eine Art „selfmade Aussie-Cowboy“, der eigentlich aus Victoria stammt, aber sein Geld auf Reisen verdient. Die Touren fährt er seit etwa 3 Jahren. Er stellte gleich klar, dass er es gewöhnt sei, dass nicht jeder ihn versteht und so war das dann auch. Auf Grund des massiven Aussi-Slangs hatten selbst Englisch-Muttersprachler in unserer Reisegruppe Probleme, so dass es 2-7 mal zu Missverständnissen kam.
Die Gruppe bestand aus unerwartet vielen Deutschen (6), vier Österreichern, drei Franzosen, einer Australierin, einer Schottin, einer Irin, einer Belgierin, zwei Taiwanern und, zur großen Freude von Jasmin, einer Koreanerin. Da die Hälfte der Gruppe also des Deutschen, bzw. einer unverständlichen Abwandlung dessen mächtig war, wurde auch oft deutsch gesprochen, was unseren Guide dann auch irgendwann störte. Jasmin und ich haben uns ein bisschen mit ihm beschäftigt und waren dann auch ein wenig seine Lieblinge -anders können wir uns nicht erklären, dass wir mit „give us beer - Mark is the best guide“ die drawing-challange gewonnen haben und von ihm am letzten Abend ein Bier spendiert bekamen.
Am ersten Tag ging es gleich unter Anderem über den Stuart-Highway (einer zweispurigen befestigten Wüstenstraße) zum Uluru. Als erstes besichtigten wir das Informationszentrum, welches viele Geschichten aus der „Traumzeit“ der Aborigines  darbot. Anschließend machten wir uns auf den, durch Marks Shuttle-Service leicht verkürzten, Rundweg um den Uluru (insgesamt ist dieser 10 km lang - wir haben etwa 2/3 absolviert). Der Stein selbst ist fast 350 m hoch und wirkt vor allem aus der Entfernung faszinierend. Aus kurzer Distanz ist es dann eine ziemlich hohe Wand, die immer wieder von narbigen Schluchten und kleinen Höhlen durchzogen wird. Laut Guide hat der Uluru es sowohl als kulturellen, als auch aus geologisch-naturwissenschaftlichen Gründen in die Weltkulturerbe-Liste der Unesco geschafft.
Die Schönheit der Natur wurde ein wenig durch super nervige Fliegen getrübt, die ständig versuchten auf Gesicht und Hals zu landen und anschließend irgendwie in Mund, Nase oder Ohren zu kommen. Einige clevere Mitreisende hatten sich bereits vorher um Fliegennetze gekümmert, die sie wie Schleier vor dem Gesicht trugen. Uns half nur wild um uns zu schlagen und zu wedeln.
Mark erklärte anschließend einige Dinge und wies uns in die (Uluro-Aboridgine) Geschichten und Zeichensprache ein. Als Rätsel kritzelte er dann mit einem Stock das Symbol für ein Wasserloch umgeben von drei Symbolen für „Mann“ in den Sand und fragte, was dass wohl bedeute. Antwort: drei Männer um ein Wasserloch: es ist ein Pub.
Anschließend gings dann zum Sonnenuntergang auf einen extra dafür eingerichteten Parkplatz auf der Westseite des Uluru. Hier warteten bereits Reisebusse mit betuchten (und betagten) Reisegästen. Es wurde Champagner und ein Buffet kredenzt. Uns blieb als Backpacker-Tour nur zuvor gekauftes Bier (zwei Dosen Viktoria Bitter für 17$, also etwa 12 Euro) und Fertignudeln aus dem riesigen Camping-Wok. Die Stimmung war jedoch prächtig und der Uluru zeigte sich beim Sonnenuntergang bei jedem Blick in einer etwas anderen Farbe. Angeblich sind wohl die Farben sogar von Tag zu Tag unterschiedlich. Im Dunkeln fuhren wir dann auf den Campingplatz, wo wir unserer Nachtlager direkt auf der roten Erde aufschlagen sollten. Hierzu werden im Outback klassischerweise „Swags“ benutzt. Hierbei handelt es sich um eine Art Mischung aus einem Schlafsack und einem Zelt. Der Boden besteht aus einer Matratze, robuster Stoff, wie bei einem Zelt, umschließt diese und lässt gerade soviel Platz, dass man mit einem Schlafsack hereinkrabbeln kann. Bei Regen kann man dann seinen Kopf, der ja rausguckt, noch mit einer Art Kapuze schützen. Für uns bei abendlich lauen 32°, auf heißem Sand liegend, keine wirkliche Option. So lag ich lediglich auf dem Swag und benutze auch meinen Schlafsack erst später, als es kälter wurde. Schutz gegen Insekten bot das Swag dann natürlich nicht mehr. Mark wies uns noch in das Verhalten bei Schlangen und Dingo-Angriffen ein (Möglichst das „pack“ mit einem Stein verjagen, sollte man versehentlich das alpha-Tier besiegen müsse man dann schließlich für das Rudel sorgen) und dann betteten sich nach und nach alle zur Ruhe. Nachts war dann der Sternenhimmel absolut unglaublich und von vielen Sternschnuppen gesäumt.
Morgens um 4:30 Uhr war dann die Nacht vorbei. Schlagenangriffe gab es keine - beim Zusammenrollen des Swags bemerkte ich lediglich, dass ich die Nacht mit einer Art Hirschkäfer verbrach hatte. Anschließend ging es zum Sonnenaufgang zum Uluru, der nicht weniger beeindruckend und diesmal auch etwas einsamer war und dann zu den Kata Tjutas. Diese Felsformationen sind ähnlich beeindruckend, sind sie mit fast 500 m Höhe deutlich größer als der Uluru. Es ging dann durchs „Valley of the Winds“ auf einem Wandertrack, der bei zu starker Hitze gesperrt wird und den man daher vor 11 Uhr antreten muss. Hier boten sich tolle Ausblicke über das karge Land und die massiven Felsen. Insgesamt fanden wir die Kata Tjuta fast ein bisschen beeindruckender, wohl, weil man durch die verwinkelten Wege einfach mehr entdecken kann.
Nach Abschluss des Wanderwegs ging es dann weitere XXX km im Minibus zum Kings Canyon. Hier haben wir auf einem Campingplatz unser Lager aufgeschlagen, auf dem laut Mark der australische Horrorstreifen „Wolf Creek“ gedreht wurde. Handlung: Verrückter lauer Backpackern und im Outback gestrandeten Reisenden auf und macht dann mit denen, was Verrückte in Horrorfilmen halt so machen. Die Vorzeichen standen also super für eine weitere Nacht im Freien. Zum Abend gab es Chili und Gemüse überm offenen Feuer geröstet und allerlei outdoorcooking-leckerreien. Die folgende Nacht war etwas kühler und abends zeigte sich eine Sternschnuppe, die ihresgleichen sucht. Der ganze Himmel war kurzzeitig, wie vom Blitz, hell erleuchtet, dann sah man die Schnuppe, ebenfalls wahnsinnig hell und dann einen noch 3-4 Sekunden nachbrennenden Schweif. Wahnsinn.
Nach ebenso frühem Wecken durch Mark ging es dann zum Kings Canyon Nationalpark. Hier hat sich durch die Plattentektonik ein kleines Gebirge aufgeworfen, welches dann, wohl ebenfalls auch Plattentektonik, Risse gebildet hat. In diese Risse floss dann Wasser, welches die Risse am Grund aushöhlte. Daraufhin brachen immer wieder große Teile der verbliebenen Berge ab, so dass sich eine unglaublich breite Schlacht bildete - der Kings Canyon. Wir absolvierten hier den Rim-Walk, der mit dem steilen „Heart-Attak-Hill“ begann (wie der Name entstand, kann man sich denken). Anschließend ging es begleitet von tollen Ausblicken zum Garten Eden, einem versteckten Wasserloch, welches sowohl den Ureinwohnern, als auch unzähligen Tieren auch in der brutalen Hitze die Aufnahme von Flüssigkeit ermöglichte.
Als dann auch der letzte Marsch geschafft war ging es zurück nach Alice Spings. Wir bekamen dann noch mit, dass sich während der drei Tage der Spruch „Waiting for the Doctors“ als running Gag entwickelt hatte. Dabei hatte ich gar nicht das Gefühl immer so weit hinten zu sein.
Nachdem alle in ihren Hostels abgesetzt waren und sich erfrischt hatten, traf man sich abends in der „Rock-Bar“ um die Wiederankunft in der Zivilisation zu feiern. Mark war dabei alkoholtechnisch weit vorn und hat sich über das breite Spektrum von Jasmins Kneipenspielchen weggeschmissen („this is the best thing, i’ve seen for a long time“).
Nach der Nacht in einem richtigen Bett stand dann ein halber Erholungstag auf dem Programm, den wir mit Erklimmen des (Berg in Alice) und Pool verbrachten. Nachmittags ging es dann zum Flughafen und dann aus der trockenen Hitze in die feuchte Hitze nach Cairns. Nach kurzem Snack auf dem winzigen asiatischen nightmarket  haben wir abends nur noch einen kurzen Spaziergang über die Esplanade gemacht und sind dann todmüde ins Bett gefallen.

Donnerstag, 12. November 2015

Sydneysiders


Wir sitzen zur Zeit im Flieger von Sydney nach Alice Springs und unter mir befindet sich nichts als rote Erde, ab und zu mal ein paar Straßen und äußerst selten ein Fluss. Morgen starten wir in „the Alice“ eine dreitägige Rundreise durch das Outback.

Doch zunächst der Reihe nach: Der zweite Tag in Sydney begann mit einem kleinen Lauf durch den botanischen Garten bis zur Oper und zur Harbour Bridge. Anschließend haben wir uns kurz etwas zum frühstücken geschnappt und sind zur Bushaltestelle in Darlinghurst gelaufen. Hier wollten wir den Bus Richtung Bondi Beach nehmen. Laut Reiseführer sollte das System des öffentlichen Nahverkehrs in Sydney einigermaßen kompliziert sein. Es gäbe wohl eine Reihe von Anbietern, die untereinander nur mäßig kooperieren. In jedem Fall haben wir keinen Hinweis darauf gefunden, wie man sich im Voraus ein Ticket kaufen kann. Der Bus hielt also an und wir wollte eine Fahrkarte haben. Dies wurde mit dem Hinweis, es handle sich um einen „prepaid-Bus“ abgewiesen. Die übrigen Fahrgäste klinkten sich „ala T-Money-Card von Soul“ in den Bus ein und aus. Wir sollten dann nach einigem murren einfach einsteigen und uns dann auf der Rücktour aber wirklich ein Ticket kaufen. OK, wir also rein und quasi legal schwarz zum Strand gefahren. 
Bondi Beach war wirklich traumhaft, aber auch nicht gerade leer. Wir dippten kurz in den Pazifik und machten uns dann auf den etwa 5 km langen „Scenic-Walk“ nach Coogee. Hier konnten wir die Ausstellung „Sculptures by the sea“ bestaunen, aber auch die immer wieder tollen Blicke auf die Küste genießen. Australier bauen überall ans Meer Salzwasser-Pools, in denen dann teilweise auch Bahnen gezogen sind und man sportlich schwimmen kann. In Coogee gabs dann etwas zu Essen und anschließend wollten wir den Bus zurück zum Kings-Cross nehmen. Hier also gefragt, ob wir ein Ticket kaufen können: Ja, können wir aber erst der nächste Bus fährt in unserer Richtung. Gut, also diesmal mit Ticket. Im nächsten Bus wollten wir dann bezahlen und wieder wurden wir durchgewinkt. Auf der Rücktour konnte dann allerdings auch ein Australier, der Bar bezahlen wollte umsonst mitfahren. Ab dem 1.1.2016 soll hier dann alles auf die Opal-Card umgestellt werden, für Touristen ein bisschen umständlich, aber wohl das Ende der vielen verschiedenen Tarife.
Im Hotel angekommen sind wir dann todmüde in die Federn gefallen, uns plagte ja auch noch der Jetlag nicht unerheblich.
Am nächsten Tag stand eine Fährfahrt durch den Hafen in den Ort Manly auf dem Program. Dieser liegt wunderschön auf einer Landzunge im Bereich des „North-Head“ am Eingang zum Hafenbecken von Sydney. Auf der einen Seite legte die Fähre an, dann konnte man etwa 500 m durch eine Passage laufen und kam auf der anderen Seite am Pazifik (Manly Beach) wieder zum Wasser. Auch hier kurzes Testen der Wellen. Anschließend sind wir dann auf die Klippen am North-Head gewandert. Von hier aus bot sich ein unglaublicher Blick auf die Skyline von Sydney. Nach der Rückfahrt zum Circular-Quay gings zu Fuß ins Hotel und nach Anlegen einer halbwegs vernünftigen Garderobe in die Sydney Opera. Ich war trotzdem fast der einzige mit Turnschuhen unter den Gästen. Wir haben und ein „Australian Ballett“ mit Namen „20:21“ angeguckt, welches recht unterhaltsam war. Abends bot sich dann noch ein super Blick auf die beleuchtete Oper, die Skyline und die Harbour Bridge. Direkt vor der Oper fand ein Rock-Festival statt, welches einen tollen Kontrast bot.
Am Mittwoch hat es morgens ordentlich geregnet. Nach Frühstück in der schon am Vortag für gut befundenen „Burke-Street Backery“ ging es dann zu Fuß durch den Regen in die Innenstadt, wo wir einen Arbeitskollegen von Jasmin trafen. Mit den beiden haben wir dann den Darling-Harbour erkundet und in Piermont im Eisladen „Messina“ Sydneys wohl bestes Eis probiert. Besonders beliebt sei die Sorte „Saltet Carmel with white chocolate“, die ein bisschen wie die Bonbons „Werthers Echte“ geschmeckt hat. Lustige Sorten waren auch „Good time for gay old man“ oder „Whats up, doc“ mit Karotten. 
Anschließend spazierten wir durch den Millers Point und the Rocks, wo wir das Museum besuchten und auf ein Pint Summer Ale ins Australia Hotel einkehrten. Der Stadtteil macht wohl grad eine ähnliche Entwicklung wie St. Pauli durch, überall Plakate ala „Millers Point not for sale“. Abends gabs dann ganz klassisch australisch ein griechisches Pita Gyros und Suflaki. 
Das Essen war zumindest in Kings Cross gar nicht so einfach. Wir haben stundenlang gegoogelt, es scheint aber nur wirklich qualitativ hochwertige (und hochpreisige) Küche oder Fast Food zu geben. Ein Mittelding war für uns nicht richtig zu finden.
Heute früh ging es dann mit einem Airport Shuttle von Hotel zum Flughafen. Wir standen eine Stunde vor Abflug noch im Stau - wobei der Fahrer vorher wirklich alle Register gezogen hat die verlorene Zeit wieder aufzuholen. Dann haben wir uns durch die komplett elektronischen Selbst-Eincheck-Formalitäten gequält und saßen dann 20 min später bereits fertig am Gate. Wenn unser Gepäck jetzt noch in Alice ankommt, ist das wirklich genial. Keine langen Schlangen vor der Gepäck-Aufgabe sondern Aufkleber selbst ausgedruckt und Rucksack aufs Band geworfen.

Jetzt freuen wir uns auf Alice und das Outback, falls und kein giftiges Tier erwischt gibts in einigen Tagen wieder mehr zu lesen.

Sonntag, 8. November 2015

Down under










Jasmin und ich haben dieses Jahr fast drei Wochen Urlaub im November und nach Diskussion von verschiedenen Reisezielen haben wir und für Australien entschieden. Alles lief wie immer ziemlich chaotisch. Flug erst drei Wochen vorher gebucht, Campingmobil erst am Vortag des Abflugs, einige Unterkünfte müssen dann spontan angesteuert werden.
Die Wohnung wurde ebenfalls in einem verbesserungswürdigen Zustand hinterlassen. Also alles stehen und liegen gelassen und ab in den Flieger. Über Dubai in ca. 25 Stunden nach Sydney. Nach dem nur mäßig erholsamen Flug für Jasmin ja auch quasi direkt nach der Arbeit kamen wir heute um 7.00 Uhr Ortszeit in Sydney an. Die Einreiseformalitäten sind hier ziemlich genau, so musste man auch z.B. jeden Apfel, den man einführt registrieren. Mit tausend Asiaten warteten wir also etwa eine dreiviertel Stunde auf die Passkontrolle, nur um dann Festzustellen, dass unser Gepäckband schon abgeräumt wurde. Zum Glüc



k hatte jemand unserer Rucksäcke daneben gestellt.  Jasmin wurde doppelt kontrolliert, wohl dem zweiten Vornahmen und dem Umlaut geschuldet. Dann nochmal anstellen und durch den Zoll. Der Flughafen wirkt durch wirklich viele Asiaten ziemlich emsig. Wir sind dann mit dem Airport Link direkt in die Stadt (etwa 20 min.) bis zum "Museum"-Bahnhof. Von hier dann zu Fuß durch den Hyde-Park nach Kings Cross, wo sich unser Hotel befindet. The Bayswater ist ein in die Jahre gekommenes Gebäude, welches aber Innen recht schick gemacht wurde. Wir konnten dann glücklicherweise gleich einchecken und kurz duschen. Dann machten wir uns gleich auf den Weg in die Innenstadt. Hier sind wir dann über "Wooloomooloo" (Ja, 8 O's) und den Botanischen Garten zur Circular Quay und zum Opernhaus gewandert. Anschließend durch The Rocks, wo momentan noch ein Wein-Festivall stattfindet, auf die Harbour Bridge. Am Weinfestivall kann man, bedauerlicherweise, nur teilnehmen, wenn man für $5 ein Plastik-Weinglas erwirbt und anschließend eine Karte mit $15-$100 auflädt. Bargeld hilft hier leider nicht weiter.

Da hier heute wohl maximal 18-19° waren sind wir dann auch, müde vom Flug, wieder Richtung Hotel, allerdings zwischendurch auf mehreren Parkbänken eingenickt. Hier haben wir dann erstmal den Jet-Lag behandelt. Morgen gehts dann weiter durch die Stadt und wahrscheinlich dann auch an einen der berühmten Stadtstrände.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Auf Harpes spuren

Einfach zu viel zu tun, daher erst jetzt die fortsetzung der letzten tage in thailand. 
Morgens wollten wir relativ früh los und dann die insel verlassen. Nachdem wir unseren roller zurückgegeben, ich meine gewaschene wäsche eingesammelt und wir den bungalow bezahlt hatten ging es dann also in richtung fährterminal. Der lonley beach befindet sich relativ weit im süden der insel - bis zum central pier sind es etwa 20 km entlang der gebirgigen küstenstraße. Wie die anderen touris stellten wir uns also mit rucksäcken an die hauptstraße und warteten auf ein songtaew. Die preise sind hier erstaunlich unverhandelbar und um einiges höher als auf dem festland. Zunächst sind wir zum white sand beach gefahren, haben dort gefrühstückt und ein letztes mal (für diese reise) im golf von thailand gebadet.
 Der strand war nicht nur voller als unser lonely beach, auch das touristische klientel war ein deutlich anderes: eher pauschal als backpacker, eher bierbauch als tatoos. Naja. 
Dann wollten wir die letzten vielleicht fünf km zur fähre zurücklegen und haben dafür wieder altbekannte strategie verrolgt: straßenrand und songtaews winken. Einige hielten auch an, aber als wir nach dem fährterminal fragten schüttelten sie den kopf und sagten "10 minutes". Nach zehn minuten hörten wir dann wieder "10 minutes" und immer so weiter. Ein paar songtaew fahrer kamen sogar öfter vorbei fragten, wo wir hinwollen und wiegelten zum zweitenmal ab. Um so länger wir warteten, umso mehr andere touris gesellten sich zu uns. So auch eine russische familie, deren vater die songtaew-fahrer immer auf russisch vollquatschte. Als er dann merkte, dass die kein wort verstanden, winkte er jasmin und mich heran: wir sollten das auf englisch mit dem klären. Zwischendurch kamen auch fahrer, die uns die fahrt zum pier für horende summen anboten: 250 baht pro person, 200 baht, usw... (Für die 5 km, die 15 km bis zum white sand beach hatten 100 gekostet). Nach etwa 40 min des verwirrten wartens kam dann ein songtaew mit dem schild "ferry" an der windschutzscheibe. Endlich. Natürlich war das hoffnungslos überfüllt, eine französische rentnertruppe wollte sogar aufs mitfahren verzichten, bekam dann aber die plätze neben dem fahrer angeboten. Hinten drängten sich die passagiere so sehr, dass ich und der russe aufs trittbrett musten.
 Diese starken steigungen auf der insel sind für die meisten songtaews sowieso schon nicht so leicht zu meistern aber unser überfülltes exemplar war damit vollkommen überfordert. So blieb das ding an einer besonders steilen stelle einfach stehen und rollte ein paar meter zurück. Entsetzen bei den französischen rentnern. Dann wurde die steile stelle im rückwärtsgang runtergerollt, ein paar meter ausgeholt, erster gang, vollgas und damit überquerten wir dann den hügel. Schon auch abentheuerlich. 
Anschließend sind wir mit der fähre aufs festland übergesetzt und wurden da am pier auch gleich von taxilotsen abgefischt. Wir wollten nach chantaburi, der edelsteinstadt, aber nicht wegen der kleinen steine, sondern wegen weitaus größeren, doch dazu später. Am fährterminal mussten wir dann noch etwa 20 min auf die nächste fähre warten, was uns aber nicht schwer fiel. Die taxilotsen hatten vorsorglich eine kleine, schattige wartestation mit fernseher (!) improvisiert. Dann ging es über Trat nach chantsburi, wo wir uns dann mal eine super unterkunft gönnten. Das richtige hotel mit rezeption, kofferboys etc. war aber glücklicherweise nicht viel teurer als unsere koh chang hütte. Hierher kommten eben selten touristen. Abends aßen wir wieder auf der straße, was wiedermal gar nicht so einfach war. In nicht-touristischen städten gibt es selten menükarten in lateinischen buchstaben. 
Am nächsten morgen starteten wir dann unsere Pilgerfahrt zum Khao Khitchakut. 
An der rezeption fragten wir, wo wir denn ein songtaew dafür chartern könnten und kaum hatten wir unseren wunsch ausgesprochen, hatten die auch schon eins organisiert. Eine nette ältere frau fuhr dann mit uns die ca 40 km. Auf dem parkplatz angekommen erklärte sie uns kurz das procedere und verabschiedete sich mit "i wait. I sleep". Wir kauften also tickets und bestiegen einen geländegängigen pickup mit sitzen auf der ladefläche. Mit vier thais ging es dann auf die pilgerfahrt: zunächt gemächlich an einem staudamm vorbei und dann auf steilen schmalen wegen mitten durch den dschungel. Gut festhalten war auf jeden fall ne super idee. Dann mussten wir aussteigen, erneut ein ticket kaufen und wieder auf andere pickups. Wir haben uns erklärt, dass die zwischenstation eingerichtet wurde, damit nur die wirklich leistungsstarken geländepickups die zweite noch steilere etappe bewältigen müssen. Irgendwann kamen wir dann oben an, hatten aber den schweißtreibenden teil der pilgerreise noch vor uns. Wie die einheimischen kauften wir uns ein "opferpacket" bestehend aus blumen, räucherstäbchen, kerzen, bunten bändchen und "kleinen, goldenen stückchen alufolie". 
Damit ging es dann die treppen hinauf zu einem großen felsen, der aussieht, als hätte ihn jemand dort fallengelassen. Zudem gibt es hier wohl auch einen fußabdruck von buddha. Außer uns waren fast nur thais unterwechs, darunter viele mönche. Unterwegs verteilten wir unsere blumen und räucherstäbchen, läuteten glocken mit 5 baht stücken und ließen uns segnenderweise mit wasser vollspritzen. Unterwegs

mussten wir uns wie stars sogar fotografieren lassen - natürlich nur gegen ein foto der fotografin mit uns.
Wir wären dann versehentlich fast schon wieder runtergestiegen, drehten aber nochmal um und gelangtem zu dem besagten felsen. Hier versammelten sich die thais, beteten und ließen sich segnen. Wir beklebten, wie die einheimischen, den felsen mit unserer "alufolie" und befestigten bunte bändchen an den bäumen. Mit zwei thai-mädels krabbelten wir dann noch auf einen felsvorprung und mussten uns gegenseitig festhalten. Das fanden sowohl wir als auch die mädels super lustig. 
Insgesamt ein absolutes highlight der thailandreise und absolut zu empfehlen. Bisher ist diese stätte unter farangs noch nicht so bekannt, was wohl auch daran liegt, dass die pilgertour nur in der trockenzeit in einem engen zeitfester vom januar bis märz absolviert werden kann. Zurück in chantaburi haben wir dann noch was gegessen (bei einer total süßen thai, die sich immer super gefreut hat, wenn sie ein wort englisch sprechen konnte) und dann noch ein wenig im park relaxt. Neben uns setzte sich dann bald einziemlich ungepflegter thai. Ich hab das zunächst gar nicht bemerkt, aber dann fing er an uns auf thai zu bequatschen. Wir haben natürlich nix verstanden, aber da er seine hand ausstreckte gaben wir ihm ein paar baht. Dafür bedankte er sich auch aber brabbelte weiter. Dann zeigte er immer auf mich und strich sich durchs gesicht. Es dauerte ein wenig aber schließlich glaubten wir zu kapieren, dass er toll fand, dass ich glattrasiert war. Er hingegen sah ziemlich struppig aus. Ich hab dann meinen alten einmalrasierer rausgekramt und ihm den gezeigt. Das fand er toll. Treffer also. Dann hab ich ihm  gezeigt, wie er die schutzkappe abmachen muss und ihm den rasierer geschenkt. Prompt fing er an sich zu rasieren(!) - im park. Jasmin hat ihm dann noch nen taschenspiegel gegeben, was er noch besser fand. Dass sie ihn dann wiederhaben wollte fand er hingegen eher doof. Lustige begegnung. Wir haben uns dann auf den weg nach bangkok gemacht. Demnächst schreib ich dann vom letzten tag mit wat arung und dem abschied, der uns nicht leichtgefallen ist.

Samstag, 15. Februar 2014

Sachen gibt's, die gibt's gar nicht


Ich sitze grad in einem strandcafe in mirissa, sri lanka und erhole mich vom anstrengenden strandleben. Surfen, schnorcheln, baden, da brauch man schonmal ne pause.
Die letzen tage waren wir ja etwas blogfaul. Am ende haben wir in thailand nochmal ordentlich kilometer gemacht und ich wusste ja, dass in auf sri lanka die zeit habe das nötigste "nachzuposten". Das wichtigste in der zusammenfassung also jetzt und in den nächsten Tagen.

Es geht also los mit unserem zweiten tag auf koh chang. Die nacht war ganz gut, auch wenn unser bungalow sehr einfach war (und dafür auch viel zu teuer): die toilettenspühlung bestand aus einem wassereimer plus schöpfkelle. Dafür war die lage, wie schon erwähnt, jeden baht wert. Am morgen mieteten wir uns erstmal einen roller, der auch gleich vor ort aufgetankt wurde: aus ner schnapsflasche (!). Auf der insel gibt es nur zwei richtige tankstellen und trotzdem ist es fast unmöglich mit leerem tank liegen zu bleiben.
 In jedem kleinen shop, sei es mini supermarkt oder obstladen, gibt es die schnapsflaschen für 40 baht (also ca. 80ct/0,7 l) Wenn man glück hat wird beim einfüllen ein trichter benutzt, wenn nicht sapscht es halt ein bisschen. Dann ging es die wahnsinnig steile küstenstrasse entlang bis nach Khlong Prao Hier bogen wir ins landesinnere ab und erreichten nach ca. 2 km einen "bezahlcheckpoint". Koh chang ist als gesammte insel nationalpark - da man aber nichts bezahlen muss um auf die insel zu gelangen, wird die nationalparksgebühr nur an einigen interessanten  stellen abkassiert. Wir wollten hier zum khlong plu wasserfall gelangen, der auch ausserhalb der regenzeit ein kleines becken zum schwimmen füllt. 
Zunächst ging es ca. 500m durch den djungel an einem kleinen bach entlang. Insgesammt war schon auffällig, wie viele touristen mit uns auf dem weg waren. Am wasserfall tummelten sich dann auch dementsprechend viele. Nach unserem empfinden überdurchschnittlich viele russen. Ein thai-rettungschwimmer überwachte das treiben und trillerte immer mal wieder über -mütige (und -gewichtige) touristen zurück, die von der klippe springen wollten. Der wasserfall an sich war eher enttäuschend. Uns waren ein bisschen viele farangs da und so marschierten wir den kleine pfad entlang, der mit "nature trail" ausgeschildert war. Nach wenigen metern wurde es eher eine kletterpartie durch dichten dschungel. Theoretisch soll man über diesen pfad bis zur anderen seite der insel kommen. Allerdings wird im reiseführer vehement vor schlangen gewarnt und sogar empfohlen sich mindestens zu dritt auf den weg zu machen. Wir gingen ca. 15 minuten, drehten dann aber wieder um, weil uns so manches rascheln dann doch verdächtig vorkam.
 Nach einem kurzen lunch machten wir uns auf die suche nach einem kanu/kajak. Dieses fanden wir dann auch bei einem hotel. Für 100 baht die stunde und mit schwimmwesten (im knietiefen wasser) ausgerüstet erkundeten wir dann die kleinen inseln vor koh chang. Ich hätte erst nicht gedacht, dass wir die inseln erreichen, die mir sehr weit entfernt vorkamen. Mit vereinten kräften (und des öfteren leicht asynchron) erreichten wir die inselgruppe aber schon nach 25 min. Am ende hatten wir fast ein bischen mühe, die zwei stunden auszuschöpfen, da unsere arme langsam schmerzten und die sonne brannte. Baden konnten wir nicht, weil wir die schwimmsachen nicht dabei hatten - im flachen wasser aber eh höchstens eine leichte abkühlung. 

Zurück ging es dann wieder mit dem moped: klasse sonnenuntergang im meer unseres "hausstrandes lonley beach" erleben und zum abendessen grilled seafood. Während wir am vorabend noch thaiessen in familiärer atmosphäre gehabt hatten, hatten wir uns diesmal eine riesenlanguste und einen fisch (was für einer?) gegönnt. Das war auch so weit ganz lecker. Nach einem chang beer auf der terasse ging es dann auch wieder in unsere hütte.

Am nächsten tag wollten wir unseren roller noch ein bisschen mehr nutzen und so fuhren wir früh los. An der kreuzung zur hauptstrasse mussten wir mal wieder ewig warten, weil der verkehr auf der kleinen insel schon teilweise echt massiv ist. Auf einmal hörten wir von der seite "jaaasmiiin?". Lea, die jasmin schon ewig aus der "korean connection" kennt und ihr freund benni waren auch auf koh chang. Lustiger zufall, dass wir uns in HH noch nie getroffen haben (wir wohnen vielleicht 1 km entfernt) aber uns in thailand auf der insel koh chang am lonley beach gerade an der kreuzung treffen. Wir konnten es alle nicht fassen und verabredeten uns für den abend. 

Wir erkundeten anschließend den südlichen teil der insel. Interessant ist, dass die ringstrasse, die aus verschiedenen gründen nicht fertig ist, am südlichen zipfel einfach aufhört. Für die paar km luftlinie bis zum südöstlichen teil der insel muss man diese also komplett umrunden (ca. 40-50 km).
Abends versackten wir dann bis spät in die nacht mit lea und benni in verschiedenen bars und hatten echt eine tolle zeit. Vielen dank an die beiden an dieser stelle. 

Am nächsten morgen wollten wir koh chang wieder verlassen. Jasmin hatte schon eine art insel-koller und ich war auch nicht traurig noch ein bisschen was zu sehen, bevor es zum flughafen nach bangkok ging. Über die abentheuerliche reise zum fährterminal, weiter nach chantaburi und die anschließende pilgerfahrt schreibe ich heute abend oder morgen - jetzt blitzen mich die wellen grad zu verlockend an. Ab ins meer...

Freitag, 7. Februar 2014

Wenn du dein ziel nicht erreichen kannst, muss das ziel zu dir verlegt werden

Es ist jetzt 22 uhr, wir sitzen auf der terasse unseres kleinen bungalows und ca. fünf meter vor mir brechen die wellen. Wir sind sagenhaft nah am meer, am lonley beach auf koh chang, der zweitgrössten insel thailands. Hierher war es ein langer weg, aber der reihe nach.

Vor vier tagen waren wir noch in chiang rai. An unserem ersten tag dort wollten wir unbedingt den white temple von chiang rai, den wat rong khun erkunden. Da dieser nur 12 km südlich der stadt liegt beschlossen wir uns mal wieder fahrräder zu besorgen. Diese haben wir auch bekommen, wenn auch in bescheidenem zustand. Dazu gab es eine fahrradkarte, so dass wir den white temple auch nach kurzer fahrt durch die chaotische stadt, anschließend aber übers land und entlang der reisfelder, fanden. Der hinduistisch-buddhistische tempel ist eine art kunstwerk, dass man eher nach disneyland verorten würde. Der architekt hat wohl zunächst ehrenamtlich an dem projekt gearbeitet, sich aber dann umentschieden, als ihm die wahnsinnige touristische bedeutung klar wurde. 
Über eine brücke (tor der tränen), unter der sich hunderte hände nach einem ausstrecken, gelangt man in den hauptviharn. Hier hat der künstler als kritik an der konsumgesellschaft in die wandgestaltung auch polpuläre figuren wie spiderman, neo von matrix oder die angry birds mit eingearbeitet. Selbst das "rauchen verboten"-schild ist kreativ gestaltet. Am rand stehen tannenbäume, deren nadeln aus kleinen metalltafeln bestehen. Diese kann man für 30 baht erwerben und sich oder einen wunsch / spruch darauf verewigen. Anschließend konnten wir noch die bildhauer beim erschaffen der wahnsinnig detailreichen figuren beobachten. 

Insgesamt schon ein sehr beeindruckendes bauwerk und auf unserer tempel-odysey eine willkommene abwechslung. Auf der anderen seite wohl eher eine touristische attraktion als ein gebetshaus. 
Zurück gings wieder per fahrrad und nachdem die abgegeben waren gabs auf dem umfangreichen night market mal wieder einen thai hot pot. Man bekommt einen tontopf mit holzkohle in dem eine suppe simmert. Dann kann man allerlei zutaten hineingeben und sich so sein eigenes süppchen kochen. Ziemlich lecker. 

Am nächsten tag stand der ausflug ins "goldene dreieck" an. Hier fließt der ruak river in den mekong, dementsprechend treffen hier die ländergrenzen von thailand, myanmar und laos aufeinander. "Golden" ist das dreieck, weil sich hier opiumschmuggler in der vergangenheit eine solche nase verdient haben. Mit dem motorroller ging es also die ca. 70 km nach mae sai und von da auch richtung chiang saen zum zielort. Hier gab es ein unspektakuläres tor und einen goldenen Buddha zu sehen. Auf laotischer seite konnte man eine pagode erkennen, von myanmar haben wir nix als dschungel gesehen. 
Beeindruckend fanden wir den mekong an sich. An der stelle ist er ziemlich breit und zahlreiche boote unterschiedlicher flagen fahren im grenzgebiet umher. Dann ging es noch in die hall of opium, einem modernen museum mit allerlei special effects und dann schnell zurück. Als wir den roller wieder abgeben wollten, war "north wheels" schon geschlossen. Dabei hatte man uns extra versichert bis 18 uhr geöffnet zu haben - es war 17.50 uhr. Einmal ums haus gegangen und die vermieter beim essen gestört und das problem war gelöst. Easy thailand.

Den norden haben wir soweit also bis zur grenze erkundet. Für die letzte woche wollten wir noch ein bisschen südliche meeresluft schnuppern und so ging es am nächsten tag um 6.15 uhr nach chiang mai zurück. Hier besorgten wir uns gleich ein nachtbusticket nach rayon und verbrachten den tag mit einem ausgiebigen frühstück, mehreren fruit shakes und einem besuch im lanna folk museum, was so semi-interessant war. Um 16.30 uhr nahmen wir den bus und fuhren über nacht quer durchs land bis an die östliche golfküste. Von hier wollten wir eigentlich auf die kurz vor kambodscha liegende insel "koh kood". Zuvor haben wir versucht ein zimmer zu reservieren, aber am telefon prophezeite man uns, dass wir das nicht schaffen würden. In der tat ging die letzte fähre heute um 12:30 und das wäre eng geworden. Also verlegten wir unser ziel nach koh chang. Das ist sowieso viel einfacher zu erklären, da es jeder tuk tuk und taxifahrer kennt (die insel ist viel touristischer als koh kood). 
In rayong waren wir trotzdem ziemlich aufgeschmissen. Morgens um sechs nach einer nacht im bus waren wir eh nicht die frischesten - erschwerend kam aber noch hinzu, dass unsere busgesellschaft uns an ihrem privatterminal rausgeschmissen hatte. Ausser uns und zwei songtaew (pickup taxi) fahrern also niemand da. 
Unser reiseführer sagte, wir sollten in die eine, die fahrer erklärten, wir müssen in die andere richtung. Unser reiseführer lag auf dieser reise schon mehrmals falsch, die fahrer rochen nach schnaps und seltsamen zigaretten. Wem also trauen? Wir entschieden uns für eine fahrt zum großen busteminal für überteuerte 150 baht. Zum glück fuhren wir sehr vorsichtig, wahrscheinlich um mit der fahne nicht aufzufallen. Am busterminal zeigte sich dann mal wieder easy thailand von seiner besten seite und wir kamen nach minibus, songtaew, fähre und wieder songtaew am lonley beach auf ko chang an.
 So lonley ist es hier gar nicht - auf der hauptstrasse tobt die party. Wir teilen uns hier mit drei italienern(?) mit thai frauen eine kleine bungalow reihe - naja, bisher ganz nett. Der ausblick ist jedoch der hammer.
Morgen wollen wir die insel erkunden und entscheiden, ob wir doch noch auf die andere insel übersetzen.

Dienstag, 4. Februar 2014

2 x 762 kurven ins glück


Wir haben ja nun schon einge tage nichts von uns hören lassen, was daran liegt, dass wir das tempo ein wenig angezogen haben und außerdem diese blogger app nach der hälfte den neuen textes abgestürzt ist und ich wieder von vorne anfangen konnte.
Vor drei tagen checkten wir morgens im md house aus und ließen unsere trekingrucksäcke da. Wir hatten von dem örtchen "pai" gehört, eine kleine stadt etwa 130 km nordöstlich von chiang mai. Einst eine art "hippie el dorado" sollte die stadt heutzutage relativ touristisch sein, den flair von eins aber noch spüren lassen. Die eigentliche attraktion von pai sind aber, frei nach dem motto "der weg ist das ziel", die 762 kurven auf der straße 1095, die man bewältigen muss um das städtchen zu erreichen. Hier soll schon der ein oder andere tourist seinen mageninhalt im jeweiligen minibus gelassen haben, was auch schilder an den restaurants am straßenrand belegen (bild ähnlich geklaut von us.123rf.com - wir hatten keine gelegenheit ein foto zu machen). 
Wir wollten die 762 kurven auf jeden fall auf eigene faust schaffen, also marschierten wir an besagtem morgen zu "north wheels" um uns einen scooter zu mieten. Den bekamen wir auch: diesmal eine blau-orange yamaha. Und ab ging die wilde fahrt. Die ersten dreißig km waren noch flach und gerade, aber nach dem abzweig auf die 1095 gingen die kurven los. Mit ca. 30 km/h bei voll aufgedrehtem gashebel quälte sich unser moped den berg hoch. Runter ging es anschließend um so rasanter (mama: ja, wir hatten helme auf). Eine absolut spaßige angelegenheit, die noch toller gewesen wäre, wenn die besagten minibusse nicht mit affenzahn die kurven geschnitten hätten. 
Uns wurde angeraten auf jeden fall auf dem weg zu tanken, da der roller die strecke nicht am stück schaffen würde. Etwa bei halbleerem tank sollten wir eine tankstelle suchen, dann könne nichts passieren. Erste tankstelle: tank noch fast voll: weiter. Nächste tanke: dreiviertel voll: kein problem, weiter. Dann zeigte die nadel der tankanzeige den halbleeren tank an - also dann tanken. Natürlich war nun weit und breit keine tankstelle mehr in sicht. Wir waren mitten im wald. Berg hoch, die maschine stöhnt, die tankanzeige fiel. Berg runter, lieber ein bisschen ausrollen und sprit sparen. tankanzeige auf viertel und noch 50 km bis pai. "Jetzt wirds langsam eng" dachte ich. Endlich ein schild mit "gasoline" am straßenrand. Puh! Aber weit und breit keine zapfsäule zu sehen. Wir fuhren trotzdem mal links ran. Was wir entdeckten, war ein kleiner überdachter stand, der ein wenig einer garküche oder sowas ähnelte. Auf dem "tresen" vier behälter, die so aussahen, wie dicke reagenzgläser. Wir guckten verzweifelt in der gegend rum, meist wird einem dann in thailand geholfen. Ein mann kam und wir fragten. Dieses ding war tatsächlich die tankstelle und lady da drüben würde uns gleich bedienen. Die kam dann auch rüber, guckte, was wir brauchen und fing dann an zu pumpen. Den schlauch nahm dann der hilfsbereiten mann und mit vereinten kräften wurde dann unser roller betankt. 100 baht für zweieinhalb liter - mit der show dazu war es das allemal wert. (Bild von www.loupiote.com)

Weiter gings nach pai und da dann genehmigten wir uns erstmal eine nudelsuppe zum mittag. Wir hatten unseren bungalow schon im vorraus gebucht - der lag ein paar km außerhalb. Dort wurden wir nett begrüßt und der boy von der rezeption hätte aus versehen fast meinen reisepass behalten. Die hütte war aber echt schön und lag mitten im grünen. 
Wir hatten einen kleinen balkon und der schlafraum in der hütte war mit holz nochmal abgegrenzt, während das bad direkt unter dem wellblechdach lag. Dann galt es pai zu erkunden und einen wunderschönen sonnenuntergang auf dem bergtempel einzufangen. 
Abends haben wir dann auf dem nightmarket gespeist, der bisher der schönste und größte war. 
Zur belohnung gabs für mich dann ein 762 kurven- touri-t-shirt. 

Zum essen papaya salat, thaiwürstchen, süße plätzchen, gegrillten maiskolben, eine art schaschlick
 und zu guter letzt einen hot ginger tea, serviert von einem thai im wickingerkostüm. Sachen gibts. 
Geschlafen haben wir gut, auch wenn es nachts mit so 10-12 grad echt kalt wurde. Am nächsten tag ging es dann zurück nach chiang mai (also das zweite mal die 762 kurven). Motoroller abgegeben (ich musste nochmal ne extrarunde drehen, weil dem vermieter der tank nicht vollgenug war) und rucksäcke aus dem hostel abholen. Vorher hatten wir uns mit dem roller noch ein ticket nach chiang rai gekauft. Bis zur abfahrt hatten wir also noch ein paar stündchen als wir zufällig an einem friseur vorbei kamen. Ich hab die Gelegenheit beim schopfe gepackt und mich frisieren lassen. 
Dann wurde noch ein hotel organisiert, zu dem man vom busbahnhof hinlaufen konnte (wir sollten erst nach 22 uhr in chiang rai ankommen), essen zum mitnehmen organisiert und dann in den vip bus. Hier gabs sogar getränke und snacks dazu, was wir gar nicht fassen konnten. Franzosen vor uns scheinbar auch nicht. "Dafür muss man doch bezahlen", haben wir rausgehört und als eine busbegleiterin durchging um durchzuzählen, warf die französin ihr die snacks und das wasser unfreundlich in die arme. Insgesamt seltsame familie, die uns später am abend dann trotz dem unsympatischen ersteindruck eine menge ärger ersparen sollte. 
Wir kamen dann nämlich in chiang rai an und unsere rucksäcke wurden ausgeladen. "Dann müssen wir ja wohl da sein" dachten wir, obwohl seltsam wenig los war. Alles dunkel, keine tuk tuks, keine taxis. Hm also erstmal mit handy navigiert - da konnte ich aber nicht viel erkennen. Jasmin rief auf einmal "die steigen alle wieder ein!," wir rannten also zurück zum bus und der vorher noch so unsympatische franzose erklärte uns: "nooobodü knoows whäre wü are, so dey wüll takè üs to à place, whäre wü cön gät à taxü". Wir überlegten, eigentlich sollen wir doch vom busbahnhof laufen können. Die straße, die uns google anzeigte, klang irgendwie auch ähnlich wie die in der nähe unseres hostels. Erst also abgelehnt, dann doch rein in den bus. Das stellte sich dann als goldrichtig heraus. Wir waren am neuen busbahnhof ca. 4 km außerhalb der stadt. Also da, wo sich thai-hase und thai-igel gute nacht sagen. Der bus brachte uns dann nach chiang rai city. Wir bedankten uns bei den unsympatischen franzosen, die uns jetzt wieder sympatisch waren und fanden auch ganz schnell unser hostel. Hier haben wir unseren privaten bathroom auf der anderen seite des flures - auch mal ganz nett.

Wenn ich wieder zeit habe gibts berichte über den weißen tempel von chiang rai (wat rong khun) und unsere fahrt ins dreiländereck, das golden triangle.


Samstag, 1. Februar 2014

Prost neujahr oder die doni-experience


Ich versuche jetzt mal den blogartikel so ein bischen zwischendurch zu posten. Es ist jetzt 8:50 wir sind noch im md house in chiang mai, wollen gleich zum frühstück und dann auschecken.
Wir sind dann also vorgestern nacht um 2:30 rüber zum busbahnhof marschiert.wir hatten uns ja schon mit taschenlampen ausgerüstet und auf totale dunkelheit/einsamkeit eingestellt - sind wir doch einmal an sri lankas ostküste um 5 uhr in baticaloa mit dem bus abgefahren (damals war die stimmung im dunkeln echt gruselig.) Nicht so in friendly thailand. 2 minuten zum terminal durch das loch im zaun. Alles hell erleuchtet. Bestimmt 15 taxifahrer und 3-4 leute die zum busbahnhofspersonal gehörten und uns halfen den richtigen bus zu finden. Selbst ein paar schalter waren noch (oder schon wieder) besetzt. Die busse kamen so im 10 min. Takt und um kurz nach drei kam dann auch unser. Das war diesmal ein erste klasse-bus: liegesietze, decken und fußraum ohne ende. Da passen sogar die farangs (fremden) bequem rein. Dann fünf stunden ratzen und von "chiang mai, chiang mai" und einem kurzen wachrütteln der busbegleiterin geweckt werden: total entspannt!

Am busterminal waren wir dann etwas planlos, wollten wir doch eigentlich nen stadtbus nehmen, der aber weit und breit nicht zu sehen war. Also ist es dann doch ein tuk tuk geworden. Eingecheckt, sachen abgestellt und ein bisl chiang mai erkundet.

Die größte stadt im norden besitzt eine kleine altstadt, in der sich das touristische leben abspielt. Diese ist von resten einer stadtmauer umgeben, um die sich eine mehrspurige ringstrasse wickelt. Wir wohnen direkt in der altstadt und hier ist alles fußläufig zu erreichen. Da wir momentan schon ein bischen tempel-gesättigt sind, haben wir das sight seeing auf ein erträgliches maß beschränkt. Im park sitzen, eine kokosnuss trinken, den anderen farrangs bei kungfu-, schwertkampf- und yogakursen zugucken (jasmin) oder ein nickerchen auf der parkbank machen (ich) war dann schon eher nach unserem geschmack. Abends ging es dann noch nach chinatown - es ist ja momentan das chinesische neujahrsfest - zum essen und gucken. Alles war bund geschmückt, vor allem in rot. Überall hingen lampions und es gab allerlei speziallitäten, die wir sonst auf dem "normalen" nachtmärkten noch nicht entdeckt hatten (kleine wachteln, ganze hühner mit kopf etc, irgendwo lag ein darm rum und echt leckeren tamarindensaft (?)) abends soll es dann noch ein feuerwerk und drachentanz gegeben haben aber wir haben so lange nicht durchgehalten, da wir doch von der nacht mit unregelmäßigem schlaf k.o. waren - wir sind halt auch keine 18 mehr (an dieser stelle alles gute an jasmins nichte aylin, die heute volljährig geworden ist!)
Der nächste tag war dann ein echtes highlight. Wir hatten uns zuvor entschlossen gleich eine nacht zu verlängern, obwohl das md guesthouse nicht so der knaller war, damit wir am nächsten tag den kopf frei hatten. Und zwar für: hike and bike im doi suthep nationalpark, einige kilometer westlich von chiang mai. Wir wurden also um 9.15 uhr vom guesthouse abgeholt. Dann ging es mit dem songtaew (eine art pick up mit überdachter ladefläche und sitzgelegenheiten, der als taxi benutzt wird)  zum hauptgeschäft von chiang mai mountainbike. Hier wurden die einzelnen teilnehmer mit verschiedenfarbigen herzchenstickern markiert und so den einzelnen touren zugeordnet. Es gab single trail, cross country, eine panoramafahrt und hartcore downhill etc. Wir hatten uns für das programm hike and bike entschieden: erst ca. drei stunden wandern und anschließend von ca. 1300m downhill ins tal zu einem see. Beim eingruppieren und helme etc anpassen merkten wir dann, dass wir die einzigen waren, die das gebucht hatten. Die anderen teilnehmer bedachten uns auch mit blicken und sprüchen, als hätten wir gerade beschlossen einen marathon bei 30C zu laufen. 
Also rauf auf den berg, raus aus dem songtaew und mit einem supernetten thai (name vergessen - shame on me) auf den pfad. Unser begleiter legte erstmal ein ordentliches tempo an den tag und ich fragte, ob der trip anstrengend werden wird. Er antwortete: "kommt drauf an, wenn ihr auch zum wasserfall wollt, wirds schwieriger, wollt ihr zum wasserfall?" Wir schauten uns an und stammelten etwas wie: "öhhhh.. Klar?" Also los. Erst noch einigermaßen gerade, aber schnell... Dann eher bergab - auch schnell. Kein problem, denk ich, is doch easy. Aber nach dem wasserfall gings los. Über stock und stein mitten durch den dschungel, teilweise so steil bergauf, dass man die hände zuhilfe nehmen musste um nicht abzustürzen. Wir krabbelten auf allen vieren unter umgestürzten bäumen durch und kletterten über wurzeln. Unser begleiter mit einem affenzahn vorraus und wir keuchend hinterher - wollten uns ja keine blöse geben, wir lahmen deutschen. Ich fragte noch, ob man angst vor schlangen haben muss. Er: "snakes? Sometimes!" Oha.
Auf der hälfte haben wir dann eine kurze trinkpause eingelegt und ich sehe, dass unser begleiter auch schwitzt. Puh, denke ich, also ist es auch für ihn anstrengend. Ich sprech ihn scherzhaft drauf an und er sagt: "joah, ist heute so, ich bin noch verkatert von gestern. Ich hatte geburtstag und hab derbe einen übern durst getrunken." Ich schlucke. Keine weiteren fragen meinerseits. 

Die zweite hälfte des trips war dann nicht mehr ganz so schlimm, der wasserfall war also scheinbar wirklich das anstrengende extra. Insgesammt haben wir aber statt der veranschlagten 3h nur 1:50h gebraucht. Nach einem lunch in einem hmong village (ein volk, was älter ist als die thais, grenzübergreifend südostasien bewohnt und auch eine eigene sprache hat) kamen auch irgendwann unsere bikes an. Im transportsauto schon die ersten verwundeten (nix dramatisches)- jasmin wird etwas bleich um die nase. Ich freu mich. Dann gehts auch los und mit unserem begleiter jagen wir den berg runter. Dann treffen wir auf die gruppe, die mit uns im songtaew hochgefahren ist. Ein weiterer verwundeter. Aus dem gesprächen am anfang wussten die, dass wir grad das studium beendet hatten und nun sollten wir erstmal sagen, ob arm gebrochen oder heil. Stammel, stammel. Er ist aber mit der hand dann weitergefahren und konnte später auch normal essen: wird schon. Weiter gings mit der großen gruppe, dann erwischte es auch jasmin: etwas übermütig, weil es so gut klappte plus stein plus vorderbremse und schon lag auch sie im kiesbett. Aber sie stand gleich tapfer wieder auf und es ging auch gut weiter. No pain no gain. Unten gabs dann nochmal was zu essen und ne wunderschöne aussicht. 

Abends haben wir dann erneut versucht, etwas vom feuerwerk mitzubekommen. Diesmal hielten wir bis 23 uhr durch und warteten ca. 1,5h vor einer bühne, auf der eine art gesangs- und tanzwettbewerb mit bunt gekleideten kindern stattfand. Dann knickten wir wieder ein - hatten uns aber den schlaf redlich verdient.
Ich schreibe den artikel gerade in pai zu ende. Es ist jetzt 22:50 und wir sitzen vor einem niedlichen pfahlhäuschen und hören grillen und frösche. Über pai und die 762 kurven auf dem weg dahin (motorbikeadventure part 2) schreibe ich dann demnächst. Stay tuned!
Ps: morgen sind wahlen - heute min. Fünf verletzte bei schießerei in bangkok. Gut dass wir im moment weit weg sind. hoffentlich bleibt es morgen friedlich!